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Vorladung von Europol, Europäisches Polizeiamt oder Interpol per Mail bekommen?

Derzeit kursieren wieder einige Mails, die vorgeben, von Europol, Interpol, dem Europäischen Polizeiamt, Bundespolizei usw. zu sein.

Die Mails mit Betreff wie „Vorladung vor Gericht“ „Krim/VER/REG/VORLADUNG/Nr. 07006…-Wichtig“ enthalten eine PDF-Datei, die angereichert durch diverse Logos verschiedener europäischer Polizeibehörden und Interpol, sowie diverser Stempel und Unterschriften seriös wirken soll. Vereinzelt werden auch Behördennamen, Logos, Stempel, Unterschriften und Namen gefühlt wahllos vermischt oder frei erfunden.

Angeblich soll sich der Empfänger per Mail zurückmelden und zu dem in der Mail genannten Vorwürfen äußern. Man hätte eine Straftat begangen (u.a. Cyberpornografie, Kinderpornografie, Pädophilie, Online-Masturbation, Exhibitionismus, Online-Auftragswesen und sexuelle Erpressungsite Pornograhique…) [Hinweis: Die Schreibweise wurde aus den Mails mit dortigen Fehlern übernommen].

Wer sich nicht innerhalb der genannten Frist melden würde, müsste mit weiteren Maßnahmen, u.a. Veröffentlichung der persönlichen Daten, Erstellen eines Berichtes usw. rechnen. So könnten auch Familienangehörige und Freunde von der Tat erfahren. Eine Rückmeldung müsste dann z.B. an directioneurpl@gmail.com erfolgen.

Diese Mails sind natürlich gefälscht und stammen nicht von den genannten Behörden.
Wer eine solche Mail bekommen hat, sollte bitte nicht den Anhang öffnen und/oder keine persönlichen Daten an die dort genannten Mailadressen zurücksenden. Falls Sie der gefälschten Aufforderung nachgekommen sein sollten, informieren Sie Ihre örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie ggf. Anzeige. Versenden Sie niemals Ausweiskopien an unbekannte Personen!

Beispiel-PDF:

Gefälschtes Europolschreiben
Gefälschtes Europolschreiben

Quelle: https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/vorladung-von-europol-europaeisches-polizeiamt-oder-interpol-per-mail-bekommen.html

Artikel vom 12. Januar 2022

Herzliche Weihnachtsgrüße

Das Ingenieurbüro Heimann wünscht Ihnen auf diese Weise ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Das neue Jahr hält bereits im Januar schon tolle News bereit.


Wir danken Ihnen für Ihre Treue und Ihr Interesse


Ihr Ingenieurbüro Heimann

Ein Weihnachtsgruß von Herzen für unsere Mitarbeiter

„Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“ (Johann Wolfgang von Goethe)

Ganz nach diesem Motto haben wir uns überlegt, was unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern statt einer Weihnachtsfeier gefallen würde. Wir hätten auch lieber persönlich mit allen gefeiert, aber es ist aus den bekannten Gründen leider nicht möglich. Das Ergebnis: ein Paket mit leckeren Snackmomenten und einem Weihnachtsbrief von Herrn Heimann.

Gefälschte Mail im Namen des BKA im Umlauf

Das Cyberkriminelle auch die Namen von Behörden für ihre Zwecke missbrauchen ist auch keine Seltenheit. Erst kürzlich kam es zu gefälschten Anrufen im Namen des BKA. Das Bundeskriminalamt selber warnte auf der eigenen Homepage vor dieser Masche.

Nun sind Mails im Umlauf, die vorgeben, vom BKA zu stammen. In der mit BKA-Logo versehenen Mail wendet sich angeblich der BKA Präsident Holger Munch bzw. Holger Münch an die angeschriebene Person und behauptet, der Empfänger sei nun Gegenstand eines Gerichtsverfahrens in Bezug auf Kinderpornografie, pornografische Webseiten und Cyberpornografie. Der Angeschriebene wird aufgefordert, sich beim ceo.holger.munch@europe.com zu melden. Zudem wird noch ein Artikel (390-1) der Strafprozessordnung erwähnt, den es so in Deutschland in der StPO nicht gibt. Dies und weitere Inhalte lassen einen französischsprachigen Hintergrund vermuten. Der Betreff der Mail lautet: „Anforderung eines Nachweises – NB / Obligatorisch“ (Andere Betreffvarianten sind denkbar)

Reagieren Sie nicht auf diese Mails und antworten Sie nicht an die dort angegebenen Adressen. Sollten Anhänge enthalten sein, so öffnen Sie diese auf keinen Fall, da sich dahinter u.a. Schadsoftware verbergen kann.

Wer auf die Mail geantwortet hat, wird wahrscheinlich weitere persönliche Mails und Aufforderungen bekommen. Ggf. ist auch dort mit Schadsoftware im Anhang oder mit dem Abfragen weiterer persönlicher Daten (z.B. auch eingescannte Personalausweise) zu rechnen. Wenn Sie persönliche Informationen an die Täter geschickt haben (z.B. auch eingescannter Personalausweis), so melden Sie diesen Umstand Ihrer örtlichen Polizeidienststelle. Gescannte Ausweise werden von den Tätern gern für weitere Betrugstaten verwendet. Sollten Sie Anhänge geöffnet haben, so scannen Sie mit einem aktuellen Antivirenprogramm Ihren Computer ausführlich auf Schadsoftware.

Textinhalt der gefälschten Mail:

BUNDESKRIMINALAMT

LEITUNG FÜR MINDERJÄHRIGENSCHUTZ – ZENTRALSTELLE CYBERCRIME BAYERN

ZU IHRER AUFMERKSAMKEIT:

VORLADUNG

Hinsichtlich einer gerichtlichen Ermittlung

(Artikel 390-1 der Strafprozessordnung)

Ich bin Herr Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Polizeiamt (Europol). Ich werde Sie kurz nach einer Computerbeschlagnahme durch Cyber-Infiltration (insbesondere in Bezug auf Kinderpornografie, pornografische Site, Cyberpornografie ) kontaktieren, um Sie darüber zu informieren, dass Sie Gegenstand mehrerer geltender Gerichtsverfahren sind:

* Kinderpornografie

* Pornografische Seite

* Cyberpornografie

* Veruntreuung von Minderjährigen

Bitte schreiben sie uns per E-Mail an die Adresse: ceo.holger.munch@europe.com  und geben sie uns Ihre Begründungen , damit diese untersucht und überprüft werden können, damit die Strafen beurteilt werden können. Dies innerhalb einer strengen 72-Stunden-Frist. Nach Ablauf dieser Frist sind wir verpflichtet, unseren Bericht an Frau Christine LAMBRECHT, stellvertretende Staatsanwältin beim Bezirksgericht LEIPZIG und Spezialistin für Cyberkriminalität, zu übermitteln, um einen Haftbefehl gegen Sie zu erlassen, und Sie werden als Sexualstraftäter aufgeführt. Ihre Datei wird auch zur Verteilung an die Medien übertragen, wo Ihre Familie, Ihre Lieben und ganz Europa sehen können, was Sie vor Ihrem Computer tun.

Jetzt sind Sie gewarnt.

Herzlichst, Holger Münch

Präsident des Bundeskriminalamtes

Generalleitung der Nationalen

————————————————–

Bundesverwaltungsamt Barbarastr. 1 50735 Köln

24/7-Eingriff

Beispielbild der aktuellen Mail:

Gefälschte Mail im Namen des BKA
Gefälschte Mail im Namen des BKA

Quelle: Landeskriminalamt Niedersachsen: https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/gefaelschte-mail-im-namen-des-bka-im-umlauf.html

Artikel vom 01.12.2021

Betrüger bringen Deutsche Anleger ums große Geld

Viele Menschen sind heute nahezu täglich im Internet unterwegs, auch Verbrecher sehen diese Entwicklung und begehen diverse Straftaten zunehmend über das Internet. Es entstehen stetig neue Betrugsmaschen. Eine solche Abwandlung ist die betrügerische Form des Online-Tradings bzw. des CFD-Tradings.

Beim CFD-Trading handelt es sich um sogenannte Contracts for Difference. Anleger erwerben beim CFD-Trading anders als bei regulären Aktiengeschäften keine Unternehmensanteile, sondern Finanzderivate, welche hochspekulativ sind und sich an den entsprechenden Basiswert einer Aktie richten und ableiten lassen.

Ein besonderes Verfahren, welches aktuell bei der Zentralen Kriminalinspektion (ZKI) Braunschweig geführt wird, möchten wir Ihnen hier vorstellen und Ihnen Tipps nennen, wie Sie sich vorab schützen können oder im Falle ein Straftat reagieren sollten.

Was ist in dem Verfahren „CFD Swindler“ passiert?

Unsere Kolleginnen und Kollegen von der ZKI Braunschweig ermitteln seit 2019/2020 gegen die online Plattform „Fx-leader.com“. Es liegen bundesweit Fälle mit Bezug zu der Plattform vor und es sind Anzeigen aus allen Bundesländern bekannt. Der finanzielle Schaden summiert sich bei den bekannten Fällen auf einen hohen 7-stelligen Betrag und bezieht sich nur auf die Plattform „Fx-leader.com.

Aus den Ermittlungen geht hervor, dass in der technischen Struktur Hinweise über 250 weitere Online-Trading Plattformen vorliegen. Auf 85 dieser Plattformen lassen sich darüber hinaus konkrete Hinweise darüber ableiten, dass es sich anhand der Programmierung und dem Aufbau um einen Betrug handelt.

Die Ermittlungen der StA Göttingen und der ZKI Braunschweig dauern weiterhin an.

Funktionsweise

Bei der betrügerischen Plattform „Fx-leader.com“ gaben Geschädigte ihre persönlichen Daten an und wurden im Anschluss von sogenannten Brokern kontaktiert. Diese führten die Geschädigten in das System des Online-Tradings auf der entsprechenden Seite ein. Dabei wurde dem Geschädigten vorgetäuscht, dass er in bestimmte Produkte (Öl, Gold, Silber, Kryptowährung wie Bitcoin) investiert. So wird auf der Plattform im persönlichen Kontobereich sogar ein schneller und hoher Gewinn vorgegaukelt, um den Geschädigten zu weiteren Zahlungen zu bewegen. Das investierte Geld wurde jedoch auf verschiedene ausländische Konten weltweit überwiesen. Der Geschädigte hat anschließend keinen Einfluss mehr auf das investierte Geld. Das Guthaben auf der Täterplattform und der Kontakt zu den Geschädigten wurde täterseitig „eingefroren“ und nach einiger Zeit auf null gesetzt. Eine Auszahlung des Guthabens erfolgte nicht.

Wie sind die Täter dabei vorgegangen?

Die Täter schalteten in unserem Fall eine Website, welche seiner Zeit unter „Fx-leader.com“ aufgerufen werden konnte. Für die Bewerkstelligung der technischen Infrastruktur wurden Dienstleistungen unterschiedlicher Sektoren eingekauft. Bspw. wurden Marketing Firmen damit beauftragt, gezielt Werbung für die Plattformen zu schalten.

Darüber hinaus wurden Call Center geschaffen oder übernommen, um direkten Kontakt zu den „Kunden“ aufzubauen und aufrecht erhalten zu können.

Um dieses Gesamtkonstrukt zu finanzieren, wurde auch der finanzielle Sektor ausgelagert. Zusammenfasst wurde im Rahmen der Ermittlungen deutlich, dass es sich um ein großes und komplexes Netzwerk handelt, welches gewisse Arbeitsschritte auslagert oder andere Dienstleister mit Aufgaben betraut.

Nach erfolgter Anmeldung wurden die Geschädigten in der Regel telefonisch kontaktiert. Dabei handelte es sich um Call Center Mitarbeiter. Über diverse Gespräche auf persönlicher und emotionaler Ebene wurde ein Vertrauensverhältnis zu den Geschädigten aufgebaut.

Dieses Vertrauen wurde dafür genutzt, um die Geschädigten zu immer höheren Investitionen zu bewegen. Außerdem konnte aus Ermittlungserkenntnissen anderer Behörden festgestellt werden, dass zu den Geschädigten einschlägige Profile angelegt und gepflegt wurden, um besondere Merkmale, Interessen und Desinteressen in den Gesprächen aufzugreifen.

Wie wurden Gelder investiert?

Die Geschädigten standen in einem ständigen Kontakt mit ihrem Broker. Dieser führte die „trades“ aus und war für Gewinne und Verluste auf der Plattform verantwortlich. Dabei änderte sich das vorhandene Guthaben auf der Plattform stetig, um den Geschädigten einen Echtbetrieb vorzutäuschen.

Die Zahlungen selbst wurden durch die Geschädigten selbst oder über einen Fernzugriff auf den Rechnern der Geschädigten durchgeführt. Die Zahlungsdetails wurden in der Regel per E-Mail oder WhatsApp übermittelt. Dabei wurden überwiegend ausländische Konten in Ost-Europa verwendet.

In einigen Fällen wurden die Geschädigten dazu überzeugt, sich Fernzugriffsprogramme auf Ihren Rechner zu installieren. Anschließend wurde über das Internet auf den Computer der Geschädigten Partei zugegriffen. Während des Zugriffes wurden seitens der Call Center Mitarbeiter Transaktionen getätigt. Die Geschädigte Partei musste lediglich Bestätigungen für die ausgeführten Transaktionen durchführen. Den Geschädigten war dabei teilweise nicht ersichtlich, wohin die Zahlungen gingen.

Was passierte mit den Geldern der Geschädigten?

Die Gelder wurden in der Regel auf Konten ins Ausland überwiesen. Hierfür wurden sowohl deutsche als auch ausländische Finanzagenten angeworben, um die Zahlungen entgegen zu nehmen und weiter zu verwalten. Die Finanzagenten sendeten die erhaltenen Zahlungen der Geschädigten anschließend auf diverse weitere Konten des Geldwäsche Netzes oder wandelten die Beträge in eine Kryptowährung um. Die Finanzagenten erhielten eine entsprechende Provision für das verwalten und weiterleiten der eingenommenen Gelder. Es handelt sich um ein groß angelegtes und komplexes Geldwäsche Netzwerk.

Fazit

Der Einstieg in das System kostet die Geschädigten nur einen geringen Betrag von 250 €. Diese Summe ist für den Großteil der Bevölkerung erschwinglich. Die Plattform generiert mithilfe von Spam Mails, Blog Einträgen, Social Media und gefälschten Zeitungsartikeln ein breites Publikum. Außerdem ist der Einstieg in das System relativ einfach, sodass die Hemmschwelle, es auszuprobieren gering ist. Die betrügerischen Plattformen orientieren sich an legalen Online Börsen und erwecken somit ebenfalls den Eindruck legitim zu sein. Daher gilt es zu anzumerken, dass nicht jeder Anbieter von Online-Trading Plattformen grundsätzlich illegal ist. Es gibt durchaus lizensierte Anbieter, die durch Finanzaufsichtsbehörden reguliert werden. Die Schwierigkeit liegt darin, diese betrügerischen Plattform zu erkennen und von den legalen Anbietern zu unterscheiden.

Worauf kann ich im Vorfeld also achten?

Welche Schritte kann insbesondere der Einzelne treffen, um in Zukunft sicher vor solchen oder ähnlichen Betrugsmaschen zu sein? Folgende Fragestellungen sollten definitiv bedacht werden, bevor gehandelt wird:

  • Grundsätzliche Einstellung

Im Internet läuft alles pseudonym ab. Das bedeutet, dass Kommunikationspartner oftmals lediglich Nicknames verwenden. Sie können sich grundsätzlich niemals sicher sein, mit wem Sie es tatsächlich zu tun haben. Daher ist ein „gesunder Argwohn“ vielleicht nicht schlecht, um sich selbst vor Betrügereien zu schützen. Darüber hinaus ist das Internet alles andere als Fälschungssicher. Artikel von bekannten Zeitungen wie „die BILD“ können gefälscht werden, um ein falsches Vertrauen zu erwecken.

  • Wo hat das Unternehmen der Plattform seinen Sitz?

Wenn das Unternehmen kein vollständiges Impressum oder keinen Sitz in Deutschland hat, dann sollte man bei der Registrierung besonders vorsichtig und aufmerksam sein. Unternehmen in Ländern wie St. Vincent, die Grenadinen oder den Marshall Islands sind diesbezüglich vermehrt in Erscheinung getreten.

  • Wohin zahle ich mein Geld?

Wenn Sie aufgefordert werden Ihr Geld auf unterschiedliche ausländische Konten zu überweisen, sollten Sie ebenfalls hellhörig werden. Deutsche Banken haben oftmals nicht mehr die Möglichkeit Transaktionen in das internationale Ausland rückgängig zu machen.

  • Gibt es Rezensionen zu der Plattform?

In dem Verfahren zu „Fx-leader.com“ wurde bei einer einfachen Suche bei Google oder ähnlichen Suchmaschinen schnell deutlich, dass es mehrere Foren und Eintragungen gibt, die vor der Plattform „Fx-leader.com“ warnen. Rezensionen und Bewertungen müssen nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen können aber einen guten ersten Eindruck vermitteln oder ein schlechtes Gefühl bestätigen. Leider nutzen auch die Täter solche Möglichkeiten und stellen dafür gefälschte Seiten ins Netz.

  • Haben Sie mit ihrer Bank über den Investitionswunsch gesprochen?

Wenn Sie planen, Gelder zu investieren, fragen Sie zunächst sachverständige oder Angestellte Ihres Bankinstitutes. Mitarbeiter ihrer Hausbank haben ein umfassenderes Verständnis bezüglich gewisser Finanzprodukte. Bevor Sie also hohe Auslandstransaktionen für eine Finanzdienstleistung tätigen, vergewissern Sie sich und holen Sie die Meinung ihres Ihnen bekannten Kundenberaters ein.

  • Nutzt der Broker Fernwartungssoftware?

Wenn Sie bereits im Kontakt mit einem Broker stehen und sich nicht sicher sind, ob es sich bei dem Trading um ein legitimes Geschäft handelt, bedenken Sie, dass Sie einer fremden Person zu keinem Zeitpunkt den Zugriff zu Ihrem Rechner oder Ihren Bankdaten zu erteilen sollten. Sie können nicht wissen nicht, was die Person auf der anderen Seite der Leitung mit ihrem System anrichtet oder welche Transaktionen gebucht werden.

  • Ich wurde erneut von einer Firma, einer Person oder einem Anwalt kontaktiert, was nun?

Auch hier sollten Sie sich die Frage stellen, wie die entsprechende Person ihre Daten erhalten hat und wie die Person plant Ihr, verlorenes Geld zurück zu erlangen. In Täterkreisen werden sogenannte „leads“ an andere Gruppierungen verkauft. Dabei handelt es sich um Datensätze mit Kundendaten. Lassen Sie sich auf keine weiteren Versprechungen ein und zahlen Sie auf keinen Fall weitere Gelder, um ihre verlorene Investitionssumme zurück zu erhalten.

  • Ich bin Opfer von Fx-leader.com oder einer anderen Trading Plattform geworden, was nun?
  1. Verständigen Sie die Polizei und erstatten Sie bei Ihrer örtlichen Polizeibehörde eine Anzeige.
  2. Kontaktieren Sie unverzüglich Ihre Hausbank und erfragen Sie die Möglichkeit der Rückabwicklung. In einigen Fällen konnte die Hausbank getätigte Zahlungen auf deutsche Konten rückbuchen.
  3. Lassen Sie sich nicht auf einen Folgebetrug ein, bei dem Sie weitere Zahlungen an Personen senden, die Ihnen das verlorene Geld zurück versprechen.

Weitere Plattformen

Bei den Ermittlungen zu Fx-leader.com und der Kooperation mit der KPI Rostock konnten mindestens 85 weitere strafrechtlich relevante Plattformen entdeckt werden. Bei den Plattformen handelt es sich um:

10cfd.com
10cfds.ch
10cfds.com
10cfds.io
121coinx.com
500.trade
500investments.net
500pips.net
ainvestments.biz
ainvestments.com
ainvestments.eu
alpsmarkets.com
app-trader.biz
apptrader.com
arotrade.ch
arotrade.com
arotrade.net
atbcrypto.com
athelneyfx.com
ayatirim.net
beneffx.com
bestprofx.com
bitky.io
cfddesk.com
dgxlimited.com
dgxlimited.io
dgxltd.com
dgxltd.io
epicinvests.com
eurostandarte.com
excentral-int.co
excentral-int.com
excentral-int.io
excentral-int.net
excentral-int.org
experttrader.co
ezcfds.com
f1fx.com
fastrading.com
finmarket.com
fortradepro.com
galore.pro
gloffix.com
go4rex.com
grandcfds.com
inceptial.com
index-review.com
interactive-trading.com
inv100.com
invcenter.com
invest100.com
investing-space.com
investock.io
investteck.net
iqprofx.com
kievphp.com
legaltrader.com
leorate.com
libertexe.com
litegap.com
lloydfx.com
marketsarea.com
marketsgiants.com
marketssoft.com
markets-soft.com
myyab.com
newcfds.com
octa.trade
p-100.com
profit-trade.com
qteck.io
rsqtrade.com
sealimited.io
snptrading.io
super1investments.com
theroyalfx.com
tradergy.io
tradingteck.biz
tradingteck.co
tradingteck.com
ts4trade.com
tsmulti.com
upcfds.com

Verantwortlich für den Inhalt dieses Beitrages ist die ZKI Braunschweig.
Für weitere Presse-Informationen wenden Sie sich bitte an die ZKI Braunschweig.

Geschädigte in dieser Sache werden gebeten, nachfolgendes Formular auszufüllen und zur Anzeigenerstattung bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle mitzubringen:
Ergänzungsbogen (Deutsch) und Supplementary form (English)

Link zur Berichterstattung beim NDR Fernsehen (ggf. dortige Laufzeiten der Beiträge beachten)

Beachten Sie auch einen älteren Beitrag zu dieser Masche: https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/hohe-gewinne-mit-bitcoin-und-co.html

Quelle: https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/betrueger-bringen-deutsche-anleger-ums-grosse-geld.html

(Beitrag vom 11.10.2021)

Herzlich willkommen in unserem Team

Wir begrüßen Natascha in unserem wachsenden Verwaltungsteam. Sie hat ihre Position als Finanzbuchhalterin am 1. Oktober mit viel Elan 🙂 angetreten. Herzlich willkommen!

Das Ingenieurbüro Heimann feiert 20-jähriges Jubiläum

In den letzten Jahrzehnten ist viel Spannendes passiert – auch und gerade in der Softwarebranche. Wir haben zu diesem Anlass Herrn Gunnar Heimann, Inhaber des Ingenieurbüros Heimann, interviewt.

Herr Heimann, wie wird man ein Softwarespezialist?

Zunächst finde ich es schön, dass Sie mich für einen Softwarespezialisten halten.
Da ich nun aber seit über 30 Jahren meinen Lebensunterhalt rund um das Thema Softwareentwicklung verdiene, gehe ich schon davon aus so etwas wie ein Software­spezialist zu sein.

Um Ihre Frage zu beantworten: man braucht eine solide Ausbildung, viel Erfahrung und die Fähigkeit, die Probleme seiner Kunden zu verstehen. Ich selbst habe Technische Informatik studiert, den einzigen Studiengang, den es damals dafür gab.

Welches waren die entscheidenden Impulse für die Gründung Ihres Ingenieurbüros vor 20 Jahren?

Das war eigentlich keine Entscheidung, die ich vor 20 Jahren getroffen habe. Es war vielmehr ein weiterer Schritt auf einem Weg, den ich schon vor langer Zeit eingeschlagen habe. Schon als Jugendlicher war ich von Computern fasziniert. Ich hatte das große Glück, als 7.-Klässler in eine Computer-AG zu kommen. Das waren noch keine Computer, so, wie man sie sich heute vorstellt. Es gab noch keine Monitore – wenn man sich ein Programm anschauen wollte, dann musste man dies erst ausdrucken. Aber meine Leidenschaft war geweckt – nach einem Jahr hatte ich meinen Lehrer überholt und konnte die Computer AG leiten. Ganz stolz war ich darauf, dass ich als Hauptschüler der 8. Klasse den Abiturienten in den 11. und 12. Klassen zeigen konnte, wie sie ihre Aufgaben gelöst bekommen.

Dann kamen die ersten Heimcomputer auf. Mein Taschengeld floss in Bücher und Hardware. Mit 18 habe ich dann mein erstes Geld als Softwareentwickler verdient. Meine Leidenschaft hat damit meinen Berufsweg vorgezeichnet. Die Technische Informatik als Studienfach eigentlich auch. 1984 wurde dieses Fach erstmalig in Deutschland angeboten, wodurch ich 1988 meine Obsession in sinnvolle Bahnen lenken konnte.

Nach dem bestandenen Vordiplom wurde mir das BAFÖG gestrichen. Das Amt war der Meinung, meine Ausbildung zum Technischen Zeichner (Luft- und Raumfahrt) sei keine Erstausbildung, die meinen Begabungen entsprochen hätte, und baten meinen Vater erneut zur Kasse. Mit drei Kindern und einer offenen Hausfinanzierung war das aber nicht drin. Also gründete ich zusammen mit einem Studienkollegen meine erste Firma, um mein restliches Studiumzu finanzieren. Die Grundlage für meine Selbständigkeit war gelegt.

Was waren die wichtigsten Meilensteine auf dem Weg?

Im Privaten kann ich das einfach beantworten: Die Geburt meiner wunderbaren Tochter.

Beruflich gibt es da in über 30 Jahren natürlich viele. Zu viele, um sie hier alle zu nennen. Natürlich war die Gründung meiner ersten Firma ein Meilenstein, was mich dann auch in den nächsten Jahren ernährt hat. Mein erster Auftrag war es, Lochkarten auszulesen und in ein modernes Datenverarbeitungssystem zu überführen. Damit habe ich meinen Auftraggeber so beeindruckt, dass er mir eine Kernkomponente eines neu zu entwickelnden Betriebssystems übertragen hat.

In den 1980ern war es üblich, die Software für Space‑Shuttle-Experimente auf einem Prozessorsimulator zu testen und die Daten in einen Großrechner fließen zu lassen. Das war natürlich nicht gerade billig. Mein erster Werkvertrag bestand darin, den Bordrechner des Space-Shuttles nachzubauen und zu erweitern, damit man das Space-Shuttle-Experiment am Boden testen kann. Das lief so gut, dass sich nach Kurzem die Deutsche Luft- und Raumfahrt diese und weitere für sich anpassen ließ. Ich entwickelte außerdem eine Software für die Live-Daten-Erfassung im Weltraumzentrum in Huston. Schließlich kamen eine Live-Daten-Erfassung / Steuersoftware für das Training der Astronauten und der Shuttle-Betrieb dazu. Raumfahrt beim Ingenieurbüro Heimann

Ein anderer Meilenstein war die Software für Lkw-Simulatoren, mit der man die Ausbildungseinheiten der Fahrschüler planen, überwachen und nachsteuern konnte. Kaum war diese abgeschlossen, wurde ich Ansprechpartner der bayrischen Polizei, da diese für ihre Spezialkräfte entsprechende Simulatoren hatten.

Das Schöne in meinem Beruf ist ja die Abwechslung. So hatte ich mehrere Meilensteine bei der Realisierung von Satelliten-Monitoring-Systemen, der Auswertung von Luftfahrzeug-Black-Boxen und Kartendarstellungsmodulen. Das dann allerdings nicht mehr nur als Entwickler: ich hatte schnell Personal und Unterauftragnehmer fachlich zu führen.

Ein weiterer Meilenstein war dann auch die Planung und Herstellung eigener Tele­kommunikationshardware für die Bundeswehr, die dann über mehrere Jahrzehnte im Einsatz war. Telekommunikation beim Ingenieurbüro Heimann

Ein weiterer großer Meilenstein war die Mitwirkung in verschiedenen Positionen an einer Planungssoftware für ein neues Waffensystem des Heeres, und am ehrgeizigsten Vorhaben der Luftwaffe. Wehrtechnik beim Ingenieurbüro Heimann

Neben den fachlichen Herausforderungen waren natürlich der Personalaufbau, der Aufbau einer eigenen Verwaltung, Marketing und Vertrieb, die Zertifizierung meines Unternehmens nach DIN ISO 9001 und DIN ISO 13485 für die Medizintechnik sowie die Umstrukturierung des Managements wichtige Meilensteine.

Welche Herausforderungen hatten Sie zu meistern?

Was halt so dazugehört: die fachlichen Aufgaben zu meistern, Kunden zufriedenzustellen, dem aktuellen Stand der Technik folgen, neue Aufträge zu akquirieren, Personal zu finden, Mitarbeiter zu schulen und zu führen zum Beispiel.

Was ist Ihr persönliches Erfolgsrezept?

  • Selbstdisziplin!
  • Die Fähigkeit, sich in die Probleme meiner Kunden hineindenken zu können.
  • Leidenschaft für die Informatik.

Wodurch zeichnet sich das Ingenieurbüro Heimann aus?

Das Ingenieurbüro Heimann profitiert von der Tatsache ein Hybrid zu sein. Es ist in mehreren Welten zuhause.

Viele unseren Mittelstandskunden haben kleinere Projekte. Ideale Voraussetzungen, um neue Technologien einzusetzen. Erfahrungen zu sammeln, leere Marketingversprechen zu erkennen, aber auch, um Lücken in den neuesten Technologien mit bewährter Technologie zu schließen. Unsere Mittelstandskunden erhalten so schnellen Zugang zu kostengünstigen und neuesten Technologien.

Die Stärke unserer Industriekunden ist es, Großprojekte stemmen zu können. Sie sind in der Lage finanzielle Mittel einzusammeln und jahrelange Planungen aufsetzen zu können. Ein Großprojekt mit einer neuen, vielleicht in den nächsten Jahren nicht mehr verfügbaren Technologie, aufzusetzen ist wenig sinnvoll. Wenn aber doch unbekannte Technologien verwendet werden sollen, so sind unsere Industriekunden in der Lage, dieses Wissen weltweit einkaufen zu können.

Und genau an dieser Stelle konnte sich das Ingenieurbüro Heimann in der Vergangenheit zum Nutzen seiner Industriekunden gewinnbringend – mit seinem über die Mittelstandskunden erarbeiteten Expertenwissen über neue Technologien – einbringen: in der Beratung, Planung, Schulung, Realisierung, Verifikation & Falsifikation und Qualitätssicherung.


Da das Ingenieurbüro Heimann oft an entscheidender Stelle eingesetzt war und ist, konnten wir lernen, wie große Softwareprojekte erfolgreich gemanagt werden können.
Softwareprojekte mit einigen Millionen Zeilen Quellcode, erstellt von vielen Programmieren, teilweise von externen Zulieferern, muss zum Beispiel anders realisiert werden, wie Projekte mit einigen tausend Zeilen, an dem nur ein Entwickler beteiligt ist. Planung, Realisierung, Verifikation & Falsifikation und Qualitätssicherung spielen deshalb eine viel größere Rolle. Eine Rolle, die in den letzten Jahren immer mehr automatisiert zumindest aber computergestützt mit spezialisierten Werkzeugen abgebildet wird.

Und hier schließt sich der Kreis: mit der Fähigkeit dieser spezialisierten Werkzeuge – zum Beispiel für das Anforderungsmanagement, Testmanagement, Quellcodeanalyse oder die Qualitätssicherung – sind wir in der Lage, auch die Qualität unser Mittelstandskunden voranzubringen.

Wie hat sich die Branche in den letzten 20 Jahren entwickelt?

Rasant.

Wie ich bereits erwähnt habe, hatte ich meinen Erstkontakt zu einer Zeit in der meine Branche als elektronische Datenverarbeitung bezeichnet wurde. Programmiert hat man mit Papier und Bleistift, da man die wenige Zeit, mit der man Zugang zu einem Rechner hatte voll damit beschäftigt war, den Quellcode einzugeben. Meine Ausbilder, Lehrer und Betreuer, wenn sie überhaupt schon mit einem Daten­verarbeitungssystem[1] zu tun hatten, haben noch mit Lochkarten gearbeitet.

Auch haben sie sich alles erst selbst beibringen müssen. Ingenieursinformatik ist ja erst 1984 zu studieren möglich gewesen. Mit dem Computer Fehler zu suchen war fast nicht möglich: man setzte sich hin und simulierte mit Papier und Bleistift den Programmablauf. Erst nach und nach sind hier rechnergestützte Werkzeuge auf den Markt gekommen, die einem das Leben als Softwareentwickler leichter gemacht haben.

Ein großes Problem war damals, immer ausreichend Speicherplatz zu haben: wir mussten unsere Kollegen bitten, ihre Rechner herunterzufahren, damit wir unsere Software überhaupt erst starten konnten. Von der geringen Geschwindigkeit ganz zu schweigen. Aber wir kannten ja nichts anderes.

Ebenso mit den Computergraphiken: ich kann mich noch gut an den Tag im Elektroniklabor erinnern, an dem wir uns voller Staunen für 3 Sekunden eine drehende Coca-Cola-Dose auf 800 x 600 Pixel angeschaut haben.

Mit der Leistungsfähigkeit der Rechner stiegen dann aber auch die Anforderungen an die zu entwickelnde Software. Das war mit den damaligen Programmiersprachen immer weniger zu bewältigen. Folgerichtig wurden neue Programmiersprachen entwickelt. Wie Software richtig geplant, „konstruiert“, implementiert, getestet, verifiziert und integriert werden soll, entwickelte sich zu eigenen Wissenschaftszweigen mit fast jährlich neuen Erkenntnissen.

Personaldienstleistungen ist auch ein Thema: Da das Schreiben von Spezifikationen bzw. das Outsourcing von Softwareentwicklungen nicht immer trivial ist, haben sich in den letzten Jahren manche Kunden auch dazu entschlossen, sich meine Mitarbeiter direkt auszuleihen um ihre Teams aufzustocken.

Welche Herausforderungen sind in den nächsten 5 Jahren zu erwarten?

Ich habe noch keine Software gefunden, die eine Glaskugel ersetzen kann. Dementsprechend gering ist meine Fähigkeit, in die Zukunft zu sehen. Ich für meinen Teil wäre schon zufrieden, wenn ich die Lottozahlen vorhersagen könnte.

Aber es gibt schon ein paar aktuelle Trends welche die nächsten Jahre mit einiger Sicherheit so weiterlaufen werden.

Ein Megatrend ist die Vernetzung/Digitalisierung, die so nicht mehr aufzuhalten ist. Ohne Amazon, Google und Co. geht heute fast gar nichts mehr. Es gibt heute schon Zahnbürsten, die mit ihrem Handy kommunizieren. Herzschrittmacher, die einen Infarkt erkennen und Hilfe rufen. Firmen werden dadurch schneller, flexibler, kostengünstiger und ressourceneffizienter.

Die Herausforderung wird sein, die Menge der dadurch entstehenden Daten sinnvoll zu nutzen. Hat früher zum Beispiel ein begabter Ingenieur sein Ohr an ein Triebwerk gehalten, so konnte er schon die eine oder andere Verbesserung ableiten. Heute befinden sich tausende von Sensoren an einem neu zu entwickelnden Triebwerk, die bis zu abertausende Messwerte je Sekunde, je Sensor liefern. Eine für Menschen nicht mehr zubewältigende Datenmenge.

Ebenso bei autonomen Fahrsystemen, Videoauswertungen, Verkehrsüberwachungs­systemen, Lieferketten, Maschinensteuerungen, Forschungen, um nur einige Beispiele zu nennen.

Hier scheint Künstliche Intelligenz[2] der richtige Ansatz zu sein. Wer die Fortschritte in diesem Bereich die letzten Jahre verfolgt hat, kann leicht zum Schluss kommen, dass nichts mehr unmöglich ist: Es muss nur noch die entsprechende Idee erfunden werden.

Glauben Sie, das Ingenieurbüro Heimann ist dafür gut aufgestellt?

Soweit sich das heute beantworten lässt, denke ich schon.

Beim Thema Digitalisierung ist es so, dass wir seit Jahrzenten Software schreiben, mit der Daten der verschiedensten Sensoren, Geräte und Systeme erfasst, gespeichert und visualisiert werden können. Von einem einfachen CO2-Sensor, über Kfz-Simulatoren bis hin zu Satellitensteuerungsanlagen. Außerdem kann mit unserer Software auch manuell oder automatisch nachgesteuert werden. Digitalisierung bedeutet aber auch, die Datenströme nicht nur zu sammeln und zu vergessen, sondern auch einem Expertensystem zuzuführen. Einem Expertensystem, in welchem die Bedürfnisse der Anwender und das Wissen der Experten realisiert werden. Auch hier haben wir in der Vergangenheit unsere Fähigkeiten unter Beweis gestellt.

Das sind Erfahrungen, die unseren (künftigen) Kunden sicherlich zu Gute kommen werden.

Auch beim Thema Künstlicher Intelligenz bzw. Maschinelles Lernen sehe ich uns gut aufgestellt. Schon vor 8 Jahren haben wir unsere ersten Projekte damit gestartet. Wobei gesagt werden muss: Im Vergleich zu heute befanden wir uns damals noch in der Steinzeit der „KI“. Mittlerweile sind weltweit viele beeindruckende Erfolge erzielt worden, aber auch viele neue Ansätze und Paradigmenwechsel hinzugekommen.

Herr Heimann – gibt es etwas, wofür Sie heute besonders dankbar sind?

Ja, meine Kunden. Dafür, dass sie mich die ganzen Jahre mit immer interessanten Aufgaben versorgt und mir die Möglichkeit gegeben haben, meine Leidenschaft für die IT auszuleben.


Bildnachweis: Interne Fotografie (Copyright Ingenieurbüro Heimann), AdobeStock_73621874, AdobeStock_311884800, AdobeStock_116669783, AdobeStock_210789172, AdobeStock_137992578, AdobeStock_121564566, code-1486361, Von Karle Horn – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=25668061, AdobeStock_303850099 und AdobeStock_303852827, Interne Grafik (Copyright Ingenieurbüro Heimann), AdobeStock_402397791, AdobeStock_288836314

[1] Wie seinerzeit Rechner bezeichnet wurden.

[2] Wird heute als Maschinelles Lernen bezeichnet

Betrügerische Kleinanzeigenkäufer fälschen Mails von Bank, Logistikunternehmen und Polizei

Die Masche ist eigentlich nicht neu. Die Täter werden jedoch immer dreister und versuchen auf verschiedenen Wegen, glaubhaft zu wirken und den Verkäufer zu Geldüberweisungen zu bewegen.

Bisher warnten wir in der Regel immer vor Tätern, die bei Verkaufsanzeigen in Kleinanzeigenportalen sofortiges Kaufinteresse bekundeten und dann angeblich Geld an eine Treuhandbank überwiesen hätten. Zudem hätte man etwas mehr Geld für das Transportunternehmen überwiesen, welches der Verkäufer dann bezahlen müsste. Erst wenn dies erfolgt sei, würde die Bank das Geld an den Verkäufer weiterleiten. Dafür fälschten die Täter in der Regel Mails von Banken oder Unternehmen wie Paypal. Teilweise wurden sogar eigene Webseiten dafür geschaffen. So fing es auch in diesem neuen Beispiel an:

Die Verkäuferin inserierte im Kleineanzeigenportal ihr Produkt (ein großes Möbelstück). Ein angeblicher Käufer mit angeblich deutschem Namen nimmt Kontakt auf und veranlasst angeblich die Zahlung. Für den Transport würde er eine Spedition beauftragen, die das Möbelstück auch abbauen würde. Nach Übermittlung der Bankdaten habe dieser dann zum vereinbarten Kaufpreis seien 380 € zusätzlich überwiesen. Jedoch nicht auf das Bankkonto der Verkäuferin. Stattdessen kam eine Mail (die sogar im Spamordner gelandet sei). Diese gibt vor von der Royal Bank (Absender: rbcgelduberweisung92@gmail.com) zu sein. [Beispiele sind durch uns anonymisiert! Leider wurden durch die Weiterleitung nicht alle Bildelemente übermittelt.]

„Sehr geehrte Damen und Herren XXXX,
Die kürzlich von XXXX erhaltene Zahlung wurde von uns erfolgreich bestätigt (1,350.00 EUR).

Diese Transaktion wurde vorübergehend gehalten!
Wie im Zahlungseingang angegeben und gemäß den neuen Royal Bank-Zahlungsrichtlinien, wir haben den Gesamtbetrag (oben) vollständig vom Konto des Käufers abgebucht, der die Abholkosten des Käufers enthält.
Um diese Transaktion abzuschließen und das Geld auf Ihrem Konto zu genehmigen.Wir empfehlen Ihnen, sich an das nächstgelegene Transferwise Standort zu wenden. oder melden Sie sich an https://www.transferwise.com/de und senden Sie die €380.00 EUR an den Agenten und senden Sie uns eine gescannte Kopie/Fotografie Ihres Transferwise Transaktionsbelegs….“

Ebenso erhielt die Verkäuferin ein Schreiben eines angeblichen Logistikunternehmens „SSR LOGISTICS“ mit dem Betreff „Bereit für Abholung in Ihrer Stadt“:

„Grüße XXXX,
Wir stehen in Kontakt mit Ihnen, um Sie darüber zu informieren, dass wir in Ihr Land kommen (Deutchland), einer unserer Kunden hat uns XXXX gesagt, damit wir zu Ihnen nach Hause kommen und das Produkt in Ihrem Land ( Deutchland) abholen können. Wir warten auf den Transferwise -Erhalt von 380.00 EUR (Abholgebühr) und Ihre vollständige Adresse für die Abholung. Sie müssen auf diese Nachricht mit den folgenden erforderlichen Details antworten.
Hier sind die Details, die wir für die Kommissionierung benötigen:
Vorname:
Adresse:
Stadt:…“

Um den Betrug jedoch noch perfekt abzurunden, holen die Täter nun die Polizei mit ins Boot. Genauer gesagt das „Bundespolizeiamt“, bzw. „Bundesamt Polizei“, Regionales Polizeipräsidium Oberdeutschland“, „Grenzschutzinspektion Hörsching“ und zumindest vom missbräuchlich verwendeten Logo die „Polizei Nordrhein-Westfalen“.

Mit dem Betreff „Polizei Warnung“ wurde folgende Mail von den Tätern verfasst:

„Von der Graßer ROYAL BANK wurden Tatsachen mit betrügerischer Absicht gemeldet.
Wir benötigen umgehend Ihre Antwort
Wir tun unser Bestes, um betrügerische Online-Aktivitäten einzudämmen und zu verhindern. Aus diesem Grund überwachen wir alle internationalen und Online-Transaktionen, wenn wir ein Pishing bemerken, das wir sofort verhaften.Bei Iban wurde eine Überweisung (€1,350.00 EURO) auf Ihr europäisches Konto “ DEXXXX “ Deutschland von Herr XXXX getätigt. Die ROYAL BANK genehmigte die Überweisung und das Geld wurde vom Konto des Käufers abgebucht. Wir haben überprüft und bestätigt, dass die Überweisung durchgeführt und zurückgehalten wurde, bis Sie die erforderliche Zahlung (€380.00 EURO) vom Käufer an das Versandunternehmen geleistet haben. Wir werden unverzüglich gegen die Verhaftung vorgehen, sobald Sie sich nicht an die Bankregeln gehalten haben.

Regionales Polizeipräsidium Oberdeutschland
Grenzschutzinspektion Hörsching
Flughafenstraße 1, 4063 Hörsching
www.polizei.gv.at“

Sämtliche Mails sind natürlich gefälscht! Logos, falls echt, sind missbräuchlich in Verwendung. Die zahlreichen Fehler in der Rechtschreibung und die fehlerhaften Ortskenntnisse bezüglich der polizeilichen Angaben sprechen eher für Täter aus dem Ausland. Im obigen Beispiel hätte die Verkäuferin den Betrag für das „Transportunternehmen“ auf ein türkisches Bankkonto überwiesen, wenn Sie die Masche nicht vorher erkannt hätte.

Verkäufer sollten nicht auf solche Mails reagieren und keinerlei Vorabzahlungen an unbekannte Transportunternehmen leisten. Lassen Sie sich nicht von angeblichen Bankenmails, Treuhanddiensten, Transportdienstmails und nun auch gefälschten Polizei-Mails täuschen. Eine solche Tätigkeit, wie in der angeblichen Polizei-Mail beschrieben, wird von keiner Polizeidienststelle durchgeführt.

Sie als Verkäufer sollten den Transport und die Zahlungswege bestimmen. Im Idealfall raten wir immer zu einer Barzahlung vor Ort und die Abholung durch den Käufer. Achten Sie auf nachverfolgbaren/ausreichend versicherten Versand. Übermitteln Sie niemals eigene Ausweiskopien als Echtheitsbeleg! Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen Scans von Ausweisen als Echtheitsbeleg zugeschickt werden!

Sollten Sie auf die Masche hereingefallen sein, so raten wir auch zur Anzeigenerstattung bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle. Informieren Sie auch Ihre zuständige Bank, um ggf. eine Zahlung noch zu stoppen. Bereits wenige Minuten oder Stunden könnten bereits zu spät sein!

Quelle: https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/betruegerische-kleinanzeigenkaeufer-faelschen-mails-von-bank-logistikunternehmen-und-polizei.html

(Beitrag vom 26.8.21)

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